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Adventskalender 2025

Kreativ-Nahrung fĂŒr unsere angehenden Designer:innen đŸ« Letzte Woche gab’s pĂŒnktlich zum 1. Dezember leckere Adventskalender 🎅✹ https://www.youtube.com/embed/KT-w9pWzmOA?

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Letzte Woche hatten unsere SchĂŒler:innen die Möglichkeit direkt in der Schule bei einem GroßhĂ€nder Stoffe zu bestellen. FĂŒr kommende Kollektionen

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Einschulung 2025

Die neuen sind da Unsere angehenden Designer:innen haben ihre kreative Reise gestartet. Mit frischen Ideen, Mut zur IndividualitÀt und jeder

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Di. 03.02.2026

Was haben Sie nach der Ausbildung gemacht (Praktikum, Assistent,
)?

Nach meinem Abschluss war der Übergang ins Berufsleben nahtlos. Ich startete mit einem Assistentenjob bei einem kleinen young fashion label im Frankfurter Raum. Dort assistierte ich der Designerin wĂ€hrend des gesamten Produktentwicklungsverlauf. So recherchierte ich die neusten Trends, machte Storechecks, erstellte Farbkarten und wirkte bei der Kollektionsentwicklung mit. Ich erstellte technische Zeichnungen mit Corel Draw und Adobe Illustrator, erstellte in Absprache Maßtabellen, kommentierte Muster bis hin zum fertigen SMS (salesman sample) und begleitete das Kollektionsshooting. Meine Aufgaben waren breit gefĂ€chert und ich lernte sehr viel. Dank meiner industrienahen schulischen Ausbildung fiel mir der Eintritt ins Berufsleben leicht.

Kurz danach begann ich in dem Deutschland grĂ¶ĂŸten Berufsbekleidungsunternehmen. Dort war ich fĂŒr die Produktentwicklung der laufenden sowie neuer Kollektionen zustĂ€ndig. Ich lernte hier besonders viel ĂŒber die Produktentwicklung und hatte tĂ€glichen Lieferantenkontakt. Mein VerstĂ€ndnis fĂŒr die gesamten AblĂ€ufe festigten sich und ich arbeitete viel selbstĂ€ndig. Besonders eng arbeitete ich dort mit der Freelance-Designerin des Unternehmens zusammen und war an der Kollektionsentwicklung beteiligt.

Ich hatte dann den Wunsch noch mehr Erfahrungen zu sammeln, deshalb entschied ich mich, mich als Freelance-Designerin selbststĂ€ndig zu machen. Ich arbeitete mit den unterschiedlichsten Kunden und Labels zusammen und entwickelte Kollektionen sowie Worksheets fĂŒr die DOB, HAKA, Beachwear und Denims. HauptsĂ€chlich war ich dann fĂŒr ein etabliertes Hamburger Label in Hongkong fĂŒr die DOB und Outerwear Kollektionen verantwortlich.

Was machen Sie heute?

Heute bin ich Modedesignerin und arbeite fĂŒr ein etabliertes und wachsendes Plus Size Fashion Label, das zu einem der erfolgreichsten E‐Commerce‐Unternehmen Europas gehört und Deutschlands grĂ¶ĂŸter OnlinehĂ€ndler ist. Bei diesem Label bin ich inzwischen verantwortlich fĂŒr mehrere erfolgreiche DOB‐Kollektionen sowie die gesamte Abendmode.

Wie sieht Ihr Arbeitsalltag aus bzw. was sind Ihre Aufgaben?

Wir arbeiten in 4 Saisons und pro Saison entwickle ich mindestens 6 Kollektionen selbststĂ€ndig. Jede Saison startet mit Trendresearch. DafĂŒr besuche ich die DMI TrendvortrĂ€ge, recherchiere in WGSN und mache auf europaweiten Storechecks Marktanalysen. Daraufhin folgt eine TrendprĂ€sentation sowie die Vorstellung der neuen Farbkarte. Anhand des Kampagnenplans der jeweiligen Saison erstelle ich Moodboards fĂŒr meine Kollektionen und stelle auch diese vor. Nach Absprache mit dem Produktmanagement und anhand der KollektionsrahmenplĂ€nen erstelle ich meine Kollektionskonzepte selbststĂ€ndig. Anschließend erstelle ich die technischen Zeichnungen mit den jeweiligen Prints und Colorationen. Nach Abnahme der Kollektionen durch den jeweiligen Produktmanager erfolgt die Übergabe an das Produktentwicklungsteam mit allen technischen Angaben fĂŒr die Realisation. Sobald alle Fotomuster im Haus sind, prĂ€sentiere ich alle von mir erstellten Kollektionen vor dem gesamten Vorstand und dem abteilungsĂŒbergreifenden Bereichsleiter.

Was fasziniert Sie an Ihrem Beruf?

Der Beruf der Modedesignerin ist vielfĂ€ltig und kreativ. Besonders viel Spaß habe ich an der Entwicklung von Kollektionskonzepten mit dem Anspruch der jeweiligen Zielgruppe. Die Liebe zum Detail, um ein besonderes Produkt zu kreieren, ist mir immer wieder eine Freude. In diesem Job kann man sich immer weiter entwickeln und dazu lernen, was mir persönlich auch sehr wichtig ist.

Wie beurteilen Sie Ihre Ausbildung an der Modedesignschule in Bezug auf Ihre heutige TĂ€tigkeit?

Durch die Ausbildung an der Modedesignschule Manuel Fritz hatte ich einen leichten Einstieg ins Berufsleben, weil diese Ausbildung sehr industrienah ist. Das war ein großer Vorteil. Ich wurde stets gefordert und gefördert. Die FĂ€cher und Inhalte waren sehr gut gewĂ€hlt und sind mir bis heute eine große Hilfe. Mein VerstĂ€ndnis fĂŒr den gesamten Produktionsablauf wurde stark geprĂ€gt.

Vielen Dank und weiterhin alles Gute und viel Erfolg.