Nächster Infotag: Samstag 20.03.2010

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Mode verstehen – Mode machen
 
Von der Idee über den Entwurf bis zum fertigen Modell

 

 

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Ausbildung:

 

Dreijährige Vollzeitausbildung zum/r Staatlich geprüften Designer/in (Mode) 

 

Für Schüler/innen mit mittlerer Reife ist durch freiwilligen kostenpflichtigen Zusatzunterricht der Erwerb der Fachhochschulreife möglich

 

Nächster Ausbildungsbeginn: September 2010 

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Besondere Zielsetzung*:

 

Die Ausbildung im Berufskolleg für Mode und Design fördert gestalterische Fähigkeiten und vermittelt vertiefende Kenntnisse im Bereich Mode und Design. Durch den permanenten Praxisbezug werden die Zusammenhänge zwischen Entwurf, Schnitt, Material und Realisation transparent gemacht. Eigene Entwürfe werden gestaltet und deren Umsetzung in das fertige Produkt in allen Fertigungsstufen projekthaft ausgeführt.

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Planen und Gestalten, Auswählen und Erproben von Verfahren und Realisieren stehen in engem Bezug zur Projektentwicklung der Bekleidungsherstellung, die industriell oder handwerklich akzentuiert werden kann. Hierbei sind Qualität, Arbeitssicherheit, Ökologie und ökonomisches Vorgehen implizierte Leitziele.

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Abschluss/Abschlussprüfung:

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Die Ausbildung am Berufskolleg für Mode und Design endet mit einer schriftlichen, praktischen und mündlichen Prüfung. Nach Bestehen der Abschlussprüfung sind die Absolventen berechtigt, den Titel „Staatlich geprüfter Designer (Mode)/Staatlich geprüfte Designerin (Mode)“ zu tragen.

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Der Schulträger wird sich um eine vorzeitige staatliche Anerkennung des Bildungsganges 3BKMD bemühen. Wird das private dreijährige Berufskolleg für Mode und Design nicht vorzeitig staatlich anerkannt, wird die Abschlussprüfung zum/r Staatlich geprüften Designer/in (Mode) als Schulfremdenprüfung abgelegt.

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Profil und berufsbezogene Fächer*:

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Ziel der kreativen Fächer des berufsbezogenen Bereichs ist es, die Schülerinnen und Schüler für das gestalterische Potenzial der Mode zu sensibilisieren, ein Bewusstsein für das Wesen der Mode im allgemeinen zu entwickeln und einen Erfahrungshaushalt für grundlegende gestalterische Prozesse, wie z.B. das Zeichnen modespezifischer Abläufe, die Anfertigung von Illustrationen, Mode- und Entwurfszeichnungen zu schaffen.

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Der Umgang mit Formen, Farben und Materialien und der Analyse ihres Zusammenspiels und ihrer Wechselwirkungen im Fach Modegestaltung fördert die Kreativität und sollte einerseits in einem freien, experimentellen Prozess ablaufen, anderseits dem Funktionalitätsanspruch Rechnung tragen. In Fächer verbindenden Projekten werden Zusammenhänge zwischen Gestaltung, Entwurf, Schnitt und Realisation der Modelle entwickelt, wobei auch Material und Verarbeitungstechniken zu berücksichtigen sind.

Inhalte des Faches Modezeichnen und Illustration, wie das Kennenlernen der menschlichen Figur, ihre Darstellung in der Zweidimensionalität durch Aktzeichnen und Figürliches Zeichnen in den unterschiedlichsten Ausdrucksformen, unterstützen dieses Vorhaben ebenso wie der experimentelle Umgang mit textilen Materialien. In der Erstellung und Ausführung einer kleinen Kollektion, deren Präsentation zu planen und zu organisieren ist, wirken alle Komponenten zusammen.

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Grundsätze der Unterrichtsgestaltung*:
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Der Unterricht berücksichtigt die Lebens- und Erfahrungswelt ebenso wie die Berufswirklichkeit. Durch gründliche und vielseitige Betrachtungen werden neue Einsichten und Einstellungen gewonnen. Die Unterrichtsinhalte reichen dabei von handwerklich praktischen Arbeiten und dem Begreifen des Gegenständlichen bis zum geistigen Durchdringen und Ordnen der vielschichtigen Zusammenhänge der Berufswelt. Durch die wiederholte Anwendung von Arbeitstechniken und methodischen Vorgehensweisen bei der Lösung von Aufgaben wird die Fähigkeit zur Übertragung solcher Techniken und Methoden in den fachpraktischen und fachtheoretischen Fächern entwickelt. Das Anwenden und Üben systemischen Vorgehens soll das sachlogische Denken fördern.
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Die in der fachpraktischen Berufsausbildung zu erzielenden Erfolgserlebnisse durch ständige und unmittelbare Beobachtung ihrer Arbeitsfortschritte und –Ergebnisse geben den Schülerinnen und Schülern Vertrauen in ihre Leistungsfähigkeit und die Zuversicht, durch beständiges Bemühen und Ausdauer zu Erfolgen zu gelangen. Die Freude an selbstgeschaffenen handwerklichen und berufspraktischen Arbeiten gibt Impulse, die sich in anderen Bereichen leistungsfördernd auswirken können.

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* Auszüge aus: "Lehrpläne für das Berufskolleg - Berufskolleg für Mode und Design; Der besondere Erziehungs- und Bildungsauftrag; Landesinstitut für Erziehung und Unterricht

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Unterrichtsfächer:

 

Berufsbezogener Bereich:

Design- und Kostümgeschichte; Gestaltungslehre; Modezeichnen/Illustration mit Labor; Modegestaltung; Schnitttechnik; Computertechnik/CAD; Realisation; Mathematik I; Technologie

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Allgemeiner Bereich:

Deutsch; Englisch I; Wirtschafts- und Sozialkunde; Religionslehre 

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Zusatzunterricht zum Erwerb der Fachhochschulreife (kostenpflichtig):

Englisch II; Mathematik II

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Freiwillige Upgradekurse (kostenpflichtig):

CorelDraw; TEX-Design; Modellieren; Modemanagement/Marketing

Weitere Infos zu den Upgradekursen hier

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